Statuten

Statuten der Wasserverteilungsgesellschaft Schönberg-Dorf V.o.G.

Auf der Generalversammlung vom 07.03.2019 wurden die folgenden koordinierten Statuten angenommen.

 

 

                                      KAPITEL 1 : Benennung, Sitz, Verwendungszweck

 

 

Art. 1

 

 

Durch Beschluss der Generalversammlung der V.o.G. Wassergesellschaft Schönberg-Dorf vom 07.03.2019 wurden die Satzungen, die erstmalig im Staatsblatt vom 27.6.1974 veröffentlicht worden waren, wie folgt abgeändert und koordiniert.

 

Der Verein heißt "Wasserverteilungsgesellschaft Schönberg-Dorf"

 

Art. 2

 

Gegenstand und Zweck der Vereinigung (Gesellschaft) ist die Versorgung der Mitglieder (Gesellschafter) mit Trinkwasser.

Die Vereinigung kann alle unbeweglichen Güter, bewegliche Güter und Immobilien, die zur Verwirklichung ihrer Zielsetzung erforderlich sind, entweder in der Form eines Nutzungsrechtes jeglicher Art oder als Eigentum besitzen.

 

Art. 3

 

Die Vereinigung hat ihren Sitz im Gerichtsbezirk Eupen in 4782 ST.Vith/Schönberg, Manderfelder Straße 23 und besteht auf unbestimmte Dauer.

Der Sitz der Vereinigung kann durch einfachen Beschluss des Verwaltungsrates an jeden anderen Ort in Belgien verlegt werden.

 

Art. 4

 

Die Vereinigung (Gesellschaft) zählt wenigstens drei Mitglieder (Gesellschafter)

 

Art. 5

 

  1. Um Mitglied (Gesellschafter) zu werden, muss der Antragsteller:

 

  1. sich verpflichten sein Trinkwasser aus der Wasserleitung der Gesellschaft zu entnehmen und sein Haus/seine Wohnung zu diesem Zwecke an die Leitung anzuschließen
  2. eine einmalige Anschlussgebühr bezahlen, deren Höhe von Jahr zu Jahr von dem Verwaltungsrat der Vereinigung (Gesellschaft) festgelegt wird
  3. sich verpflichten seinen Anteil an den Unterhaltungskosten der Leitung und Anlagen zu zahlen. Die jährliche Kostenbeteiligung jedes Mitgliedes (Gesellschafter) wird auf Basis seiner Verbrauchsmengen zu einem jährlich durch den Verwaltungsrat festzusetzenden Satz berechnet.
  4. Die Versorgung des Antragsstellers muss durch die zum Zeitpunkt der Antragsstellung bestehenden techn. Möglichkeiten der V.o.G. zu realisieren sein (z. B. Wasserdruck, Höhenlage)

 

  1. Um aus der Vereinigung (Gesellschaft) auszutreten, muss das Mitglied (der Gesellschaft) den Leitungsanschluss aufgeben. Die Kündigungsfrist beträgt 6 Monate zum Monatsende.

 

  1. Als maximaler Mitgliedsbeitrag ist die Anschlussgebühr zu zahlen, welche höchstens 2000,- € beträgt.

 

  1. Sowohl ein Antrag auf Mitgliedschaft, als auch ein Antrag auf Austritt aus der Vereinigung sind an den jeweiligen Vorsitzenden der Vereinigung oder ein anderes Mitglied des Verwaltungsrates zu richten. Die Schriftform ist gewünscht.

 

  1. Nur Abnehmer (II. Kap.1 Art.1) können Mitglieder werden

 

 

Art. 6  Die Generalversammlung

 

Die Generalversammlung übt die ihr auf Basis der Satzungen zugewiesenen Befugnisse aus, sowie diejenigen, die ihr laut Gesetz (vom 27. Juni 1921) vorbehalten sind. (z. B.: Abänderung der Statuten, Ernennung oder Absetzung der Verwaltungsratsmitglieder, Genehmigung des Budgets, Auflösung der Vereinigung)

 

Die ordnungsgemäß einberufene Generalversammlung vertritt die Gesamtheit der Mitglieder. Bei Abstimmungen während der Generalversammlung repräsentiert jeder Anschluss eine Stimme.

 

In den Grenzen des Gesetzes und der Statuten sind ihre Beschlüsse bindend.

 

Sie ernennt die Verwaltungsratsmitglieder, beruft dieselben ab, erteilt ihnen Entlastung von ihrem Auftrag, beschliesst den Haushaltsplan, die Bilanz sowie die jährliche Gewinn- und Verlustrechnung der Vereinigung.

 

Sie kann unter Beachtung der Bestimmungen des Artikels 8 des Gesetzes (vom 27.6.1921 und vom 2.5.2002) sämtliche Satzungsänderungen vornehmen.

 

Die ordentliche Generalversammlung der Mitglieder findet vor Ende des Monats März eines jeden Geschäftsjahres am Sitz der Vereinigung oder an einem anderen, in der Einladung bezeichneten Ort statt.

 

Sie wird unter Angabe der Tagesordnung durch den Verwaltungsrat einberufen. Die Einladung erfolgt mindestens acht Tage vorher, durch Bekanntmachung in einer örtlichen Zeitung oder persönliche Einladung.

 

Der Verwaltungsrat muss die Generalversammlung unter Angaben des Gegenstandes außerdem einberufen, wenn ein entsprechender Antrag auf Ersuchen eines Fünftels der aktiven Mitglieder an ihn ergeht.

 

Jeder Vorschlag, der von einem Fünftel der aktiven Mitglieder unterzeichnet ist, muss zur Tagesordnung gestellt werden.

 

Außer in den durch das Gesetz und diese Satzung ausdrücklich vorgesehenen Fällen, werden die Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst.

 

Das Protokollregister wird beim Schriftführer aufbewahrt, wo alle Mitglieder (Gesellschafter) vom Inhalt der Protokolle Kenntnis nehmen können.

 

Wenn interessierten Personen, die nicht Mitglied der Vereinigung sind, aber ein legitimes Interesse nachweisen können das Protokoll einzusehen, wird die Kenntnissnahme von einer schriftlichen Genehmigung des Vorsitzenden des Verwaltungsrates abhängig gemacht.

 

Abschriften oder Auszüge von Beschlüssen werden durch den Vorsitzenden und den Schriftführer unterschrieben.

 

Die Haushaltspläne, Rechnungen, Inventare und Bilanzen werden durch den Verwaltungsrat aufgestellt und jedes Jahr der Generalversammlung zur Genehmigung unterbreitet.

 

Überschüsse aus der Tätigkeit der Vereinigung werden nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet. Den Mitgliedern stehen keine Anteile an den Überschüssen zu.

 

Ferner erhalten die Mitglieder während ihrer Zugehörigkeit zur Vereinigung keinerlei Zuwendung aus den Mitteln oder Vermögensanteilen der Vereinigung (Gesellschaft).

 

Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die dem Zweck der Vereinigung (Gesellschaft) fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

Die Rechtsgültigkeit der Generalversammlung wird durch die Artikel 6,7 und 8 des Gesetzes (vom 21.6.1921) geregelt - außer im Falle anderer Bestimmungen durch vorliegende Satzungen.

 

Alle ordentliche Mitglieder müssen durch den Verwaltungsrat zu den Generalversammlungen eingeladen werden. Die Tagesordnung muss jeder Einladung beigefügt werden.

 

Die ordentlichen Mitglieder können sich bei der Generalversammlung durch ein anderes ordentliches Mitglied vertreten lassen, nicht jedoch durch eine Fremdperson.

 

Der Verwaltungsrat muss/kann die Generalversammlung außerdem einberufen, wenn er es für notwendig erachtet (außerordentliche Generalversammlung).

 

 

Art. 7   Der Verwaltungsrat

 

Der Verwaltungsrat setzt sich aus fünf oder sieben Mitgliedern (Gesellschaftern) zusammen. Die Anzahl der Mitglieder wird vom Verwaltungsrat für die jeweils neue Wahlperiode der Generalversammlung vorgeschlagen und von der Generalversammlung bestätigt. Der Verwaltungsrat wird alle sechs Jahre durch die Generalversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit neu gewählt. Die Generalversammlung bestimmt - auf Vorschlag des Verwaltungsrates hin - die Anzahl der Mitglieder des Verwaltungsrates für die kommenden sechs Jahre.

Ein Mitglied des Verwaltungsrates kann nach dem Ausscheiden als Mitglied der Vereinigung für eine Übergangszeit bis zur nächsten Wahl des Verwaltungsrates im Verwaltungsrates verbleiben, wenn die Generalversammlung dies von Jahr zu Jahr bestätigt und es keinen Ersatzkandidaten gibt.

 

Verwaltungsratsmitglieder sind wiederwählbar. Vollmachten kann ein Verwaltungsratsmitglied nicht an andere als Verwaltungsratsmitglieder erteilen.

 

Der Verwaltungsrat führt die laufenden Geschäfte und ist zuständig für alle Fragen, die nicht ausdrücklich durch das Gesetz und die Statuten der Zuständigkeit der Generalversammlung vorbehalten sind.

 

Der Verwaltungsrat wählt unter seinen Mitgliedern den Präsidenten (Vorsitzenden), einen Schriftführer und einen Kassierer.

 

Jeder Mandatar kann zu jeder Zeit sein Amt niederlegen oder wegen schwerwiegender Verfehlungen in der Ausübung seines Amtes von demselben wieder enthoben werden. Diesbezügliche Anträge sind schriftlich an den Vorsitzenden des Verwaltungsrates zu richten.

 

Jedes Verwaltungsratsmitglied muss sich vor der Generalversammlung verantworten und kann durch die Generalversammlung (bei geheimer Wahl) - mit zwei Drittel Mehrheit - seines Amtes enthoben werden.

 

Falls ein Amt unbesetzt ist, kann der Verwaltungsrat einen Vertreter benennen, der das Amt bis zur nächsten Generalversammlung ausübt.

 

Die Wiederbesetzung eines frei gewordenen Mandates erfolgt durch die nächstfällige Generalversammlung.

 

Der Verwaltungsrat wird durch den Vorsitzenden oder dessen Beauftragten einberufen. Jedes ordentliche Mitglied und ebenso jede außenstehende Person, die von mindestens einem Verwaltungsratsmitglied vorgeschlagen wurde, kann als beratendes Mitglied an den Verwaltungsratssitzungen teilnehmen.

 

Der Verwaltungsrat gibt sich die Geschäftsordnung selbst.

 

 Der Vorsitzende ist verpflichtet, den Verwaltungsrat zu einer Sitzung einzuberufen, wenn mindestens drei Mitglieder des Verwaltungsrates die Einberufung fordern.

 

Die Entscheidungen des Verwaltungsrates werden nach einfachen Mehrheiten getroffen. Bei Stimmen- gleichheit entscheidet der Vorsitzende.

 

Die Beschlüsse des Verwaltungsrates werden in Protokollen festgehalten.

 

Offizielle Stellen vorzulegende Abschriften oder Auszüge der Beschlüsse werden durch den Vorsitzenden des Verwaltungsrates unterschrieben.

 

Der Verwaltungsrat hat alle Befugnisse, die es ihm erlauben, alles zu unternehmen, was dem Wohle der Vereinigung dient. Er hat alle Befugnisse, die nicht ausdrücklich durch die Statuten oder durch das Gesetz der Generalversammlung vorbehalten sind.

 

Die Vereinigung wird vor den Gerichten durch den Vorsitzenden oder seinen Stellvertreter zusammen mit einem weiteren Mitglied des Verwaltungsrates vertreten.

 

Für die Abwicklung aller Geschäfte mit den Finanzinstituten und der Postverwaltung ist jedoch der Kassierer allein unterschriftsberechtigt.

 

Für Verpflichtungen, die 1.000 € übersteigen, ist außer im Falle der Dringlichkeit (Gefahr im Verzug) die vorherige Genehmigung des Verwaltungsrates erforderlich. Die Existenz dieser Genehmigung muss allerdings Dritten gegenüber nicht nachgewiesen werden.

 

Die Vollmacht zur rechtsverbindlichen Vertretung kann der Verwaltungsrat (nach entsprechendem Beschluß) auch Drittpersonen erteilen.

 

Rechtsverbindlich für die Vereinigung sind nur die mit den Unterschriften des Vorsitzenden und mindestens eines Verwaltungsratsmitgliedes versehenen Schriftstücke.

 

Haftung des Verwaltungsrates:

Die Verwaltungsratsmitglieder sowie die gegebenenfalls mit der täglichen Geschäftsführung beauftragten Personen (z.B. Vorsitzender, Kassierer) gehen keine persönlichen Verpflichtungen hinsichtlich der Verbindlichkeit der Gesellschaft ein.

Unbeschadet der allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen über Rechte und Pflichte der Verwaltungs-ratsmitglieder von Vereinigungen ohne Gewinnerzielungsabsicht, unterliegen die Verwaltungsratsmitglieder nicht der persönlichen Haftung

 

Art. 8

 

Der Verwaltungsrat verwaltet das Vermögen der Vereinigung (Gesellschaft) und die der Vereinigung (Gesellschaft) gehörenden Gelder.

 

Die Rechnungslegung erfolgt mit dem Jahresbericht auf der jährlich einzuberufenden ordentlichen Generalversammlung durch ein beauftragtes Verwaltungsratsmitglied.

 

Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember eines jeden Jahres.

 

Die Vereinigung führt eine vereinfachte Buchhaltung in Ausführung von Art. 17 § 2 des Gesetzes und den Ausführungsbestimmungen. Jedes Jahr werden zwei Kassenprüfer aus den Mitgliedern der General-versammlung, die nicht Mitglieder des Verwaltungsrates sind, von der Generalversammlung bestimmt. Die Kassenprüfer erhalten keine Entlohnung.

 

Art. 9

 

Die Abänderung der Statuten erfolgt gemäß den Vorschriften des Art. 8 des Gesetzes auf den sich ausdrücklich berufen wird, mit der Ausnahme der dortselbst enthaltenen Vorschrift über die Zweidrittel -Mehrheitsvorschrift.

Die Beschlussfassung kann unabhängig von der Anzahl der erschienen Mitgliedern erfolgen, jedoch müssen die Beschlüsse mit einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden Stimmen gefasst werden.

 

Art. 10

 

Bei der Auflösung der Vereinigung (Gesellschaft) wird das Gesellschaftsvermögen - nach Tilgung aller Schulden und Verpflichtungen - den gemeinnützigen Vereinen des Dorfes Schönberg zukommen.

 

Art. 11

 

Der Verwaltungsrat hat bei Wassermangel das Recht das Wasser abzusperren und den Mitgliedern (Gesellschafter) zu verbieten, Wasser zum Tränken von Vieh, Auto waschen und zu allen anderen als Haushaltszwecken zu gebrauchen.

Im Falle von böswilliger Wasserverschwendung hat der Verwaltungsrat das Recht, dem betreffenden Mitglied das Wasser abzusperren.

Bei Zuwiderhandlung gegen diese Vorschriften unterwerfen sich die Mitglieder (Gesellschafter) einer Geldbuße, deren jeweilige Höhe vom Verwaltungsrat festgelegt wird. Diese Geldbuße ist durch die Vereinigung einklagbar.

 

Art. 12

 

Ein ausscheidendes Mitglied (Gesellschafter) hat weder Anrecht auf Rückzahlung seiner Anschlussgebühr noch auf irgendwelche Anteile aus dem Gesellschaftsvermögen. Die Kosten der Stilllegung des Anschlusses von ausscheidenden Mitgliedern (Abnehmer) sind vom Abnehmer zu tragen. Eine bereits bestehende Führung der Wasserleitung der Vereinigung über sein Grundstück ist auch weiterhin zu dulden

 

Art. 13   Haftung der Mitglieder

 

Die finanziellen Verpflichtungen jedes Mitgliedes sind bis zur Höhe des Beitrags (Anschlussgebühren und Unterhaltungskosten) begrenzt.

Die Mitglieder haften nicht für die Verbindlichkeiten der Vereinigung.

 

 

 

Kapitel II :    Bedingungen der Wasserverteilung

 

 

Kap. A      Allgemeine Definitionen

 

Art. 1  Terminologie

 

Bei der Anwendung dieser Statuten bedeutet:

 

- Versorger:                     Die V.o.G. Wasserverteilung Schönberg-Dorf

 

- Anschluss:                     Der Anschluss eines Verbrauchers beinhaltet sämtliche Leitungen und Geräte, die für die Wasserversorgung eines Gebäudes/Wohnung ab der Entnahmestelle an der Hauptleitung bis zum Zähler (Wasseruhr) einschließlich verwendet werden, der Auslassstutzen davon ausgenommen

 

- Hauptleitung:                 Die Hauptleitung des Netzes, an welcher der Anschluss angeschlossen ist.

 

- Innere Privatanlage:    Sämtliche Leitungen und Geräte, die für die Wasserversorgung eines Gebäudes verwendet werden und die nach dem Zähler (Wasseruhr) - in Fließrichtung des Wassers - liegen, der Auslassstutzen davon nicht ausgenommen.

 

- Abnehmer:                    Jede Person, die ein Eigentumsrecht an einem angeschlossenen Gebäude inne hat

 

- Verbraucher:                Jede Person, welche die Wasserlieferung als Benutzer eines angeschlossenen Gebäudes in Anspruch nimmt

 

Art. 2          Anwendungsbereich der allgemeinen Bedingungen

 

  1. Die vorliegenden allgemeinen Bedingungen regeln das Rechtsverhältnis zwischen einerseits dem Versorger und andererseits dem Abnehmer und dem Verbraucher.

 

  1. Der Versorger behält die Befugnis, Sonderbestimmungen festzulegen, vorausgesetzt, dass diese den Bestimmungen der vorliegenden Statuten nicht widersprechen und dass sie die Rechte des Verbrauchers oder des Abnehmers nicht wesentlich verändern.

 

  1. Der Versorger kann ebenfalls dem Abnehmer und dem Verbraucher technische Vorschriften auferlegen.

 

 

 

 

Kap. B   Anschluss

 

Art. 3  Anrecht auf Anschluss

 

Soweit die durch die vorliegenden Satzungen auferlegten Bedingungen erfüllt sind, hat jede Person der Ortschaft Schönberg, die ein Eigentumsrecht an einem Gebäude inne hat, Anrecht auf den Anschluss dieses Gebäudes an das Wasserversorgungsnetz der Vereinigung (Gesellschaft) soweit es der natürliche Wasserdruck erlaubt.

 

Art. 4  Modalität für die Anbringung des Anschlusses

 

Jeder Antrag auf Anbringung eines Anschlusses muss vom Inhaber eines Eigentumsrecht an dem Gebäude ausgehen oder sein ausdrückliches Verständnis enthalten.

Der Antrag wird beim Versorger anhand eines Mustervordrucks - den der Versorger dem Eigentümer zur Verfügung stellt - und der wenigstens die zur Kennzeichnung des Antragsstellers sowie zur Bestimmung der gewünschten Anschlussstelle und -modalitäten notwendigen Angaben enthält, eingereicht.

 

Sollte der Neu-Anschluss zu einer (Teil-) Absperrung des Netzes führen, so müssen die betroffenen Verbraucher mindestens einen Tag vor der Durchführung des Neu-Anschlusses durch das neu anzu-schließende Mitglied (Gesellschafter) über die anstehenden Arbeiten und das Datum der Anschlussarbeiten hinsichtlich der damit verbundenen Wasserabsperrung mündlich benachrichtigt werden.

 

Zwischen Samstag 0.00 Uhr und Montags 24.00 Uhr dürfen keine Neu-Anschlüsse durchgeführt werden.

 

Art. 5  Zahlungsmodalitäten

 

Der Preis für die Anbringung des Anschlusses muss vom Abnehmer beim Kassierer im Voraus gezahlt werden.

 

Art. 6 Frist für die Anbringung des Anschlusses und der Bürgschaft für die gute Ausführung der Arbeiten

 

Der Versorger bringt jeden Anschluss möglichst kurzfristig an und verbürgt sich für die gute Ausführung der Arbeiten. Der Anschluss darf nur durch den Versorger oder durch von ihm beauftragte Personen und Unternehmen erfolgen.

 

Art. 7   Informationen über den Preis und die Modalitäten des Anschlusses

 

Nach der Antragsstellung erstellt der Versorger ein Dokument, in dem die Modalitäten der Ausführung der Arbeiten, die Information über die Modalitäten der Berechnung dieses Preises sowie die allgemeinen Bedingungen, denen der Versorger und der Mustervordruck für den Antrag auf Anschluss unterliegen, angegeben werden.

 

Art. 8    Gültigkeitsdauer und Preis des Anschlusses

 

Der hieraus ermittelte Preis muss innerhalb eines Monats ab Abrechnung beglichen werden.

 

Art. 9  Kosten des Anbringens des Anschlusses

 

Die Gesamtkosten des Anbringens und der Inbetriebnahme des Anschlusses gehen zu Lasten des Antragstellers (Uhr, Kleinmaterial, Stundenlohn, Rohr vom Hauptstrang bis zum Haus, usw.)

 

Art. 10   Besitz des Anschlusses, Haftung des Versorgers

 

Der Anschluss geht in das Eigentum des Versorgers über. Die Wartung und die evtl. anfallenden Reparaturen gehen zu Lasten des Abnehmers.

 

Art. 12    Zahl der Anschlüsse pro Gebäude / Zahl der Zähler pro Anschluss

 

Bestehen in einem Gebäude mehrere Wohnungen mit unterschiedlichen Eigentümern oder ist diese bei der Errichtung eines Gebäudes für die Zukunft geplant, so sind getrennte Anschlussanträge zu stellen und im Falle der Genehmigung getrennte Anschlussgebühren zu zahlen, sowie getrennte Zähler anzubringen und getrennte Unterhaltungskostenbeteiligungen zu zahlen

 

Abs.1:  Im Allgemeinen hat jedes Gebäude nur einen Anschluss und jeder Anschluss nur einen Zähler.

 

Abs.2: Dem Inhaber des Anschlusses ist es grundsätzlich untersagt über seinen bestehenden Anschluss die Wasserversorgung eines Neubaus oder eines Gebäudeteils, welcher einer Drittperson gehört, zu gewährleisten. Der Inhaber des Neubaus oder Gebäudeteils ist verpflichtet einen eigenen Anschluss zu beantragen und die damit verbundene Anschlussgebühr zu zahlen. Erst dann darf ihm ein bereits bestehender Inhaber eines Anschlusses für die Bauphase (bis zum Anschluss des Gebäudes an die Wasserleitung) die Wasserversorgung sicherstellen.

 

Im Falle der Zuwiderhandlung hat der Versorger das Recht nach Ablauf einer 14-tägigen Frist und nach erfolgloser Inverzugsetzung dem Zuwiderhandelnden die Lieferung zu unterbrechen.

 

Wenn Teile eines bestehenden Gebäudes oder Gebäude, die zum Hauptwohnsitz bereits gehören, einen neuen Eigentümer erhalten und wenn in diesen Gebäuden oder Immobilienteilen die Wasserversorgung schon durch den Versorger gesichert ist und wenn dem Versorger keine zusätzlichen Kosten entstehen, sind die neuen Eigentümer nicht verpflichtet die Anschlussgebühr zu entrichten.

 

Abs.3:  Effektive Mitglieder sind in jedem Falle nur die Abnehmer, welche einen Anschluss bezahlt  oder gem. Abs. 2 übernommen haben.

 

Hat ein Gebäude mehrere Abnehmer, aber nur einen Anschluss, so ist derjenige effektives Mitglied, welcher den Anschluss bezahlt hat, bzw. der Besitzer des Gebäudeteils, in dem sich die Hauptzähleruhr befindet.

 

Absatz 4 : Außer im Falle schriftlicher und vorheriger Sondergenehmigung durch den Versorger ist dem Verbraucher, bzw. dem Abnehmer - außer im Falle höherer Gewalt (wie beispielsweise bei einem Brand) - untersagt, eine Drittperson ohne vorherige Erlaubnis mit Wasser zu versorgen. Es ist dem Verbraucher, bzw. dem Abnehmer ebenso untersagt eine Zapfstelle an seine private Innenanlage zu Gunsten einer Drittperson anzuschließen oder anschließen zu lassen

 

Artikel 13    Zugang zum Anschluss

 

  1. Der Verbraucher oder der Abnehmer gestatten den Beauftragten des Versorgers, die einen schriftlichen Auftrag des Verwaltungsrates und ihren Personalauseis bei sich haben, jederzeit unbehindert und gefahrlos zum Anschluss und zum Zähler (Wasseruhr) zu gelangen um alle diensttechnischen Maßnahmen durchzuführen.

 

  1. Bei offensichtlicher und mutmaßlicher Zugangsverweigerung hat der Versorger das Recht, die Lieferung nach erfolgter Mahnung zu sperren.

 

Artikel 14    Frostschutz

 

Soweit feststeht, dass der Versorger keinen Fehler bei der Gestaltung oder bei der Ausführung des Anschlusses gemacht hat, ist der Verbraucher bzw. der Abnehmer verantwortlich für die Schäden die auf Frost zurückzuführen sind, die am Zähler und am Abschnitt des Anschlusses, der innerhalb des Zählerschutzraumes liegt, entstanden sind.

 

Artikel 15   Änderungen des Anschlusses

 

Der Versorger trägt die Kosten für die Änderungen, die er am Anschluss anbringt. Wenn der Anschluss auf Antrag des Abnehmers verändert wird, gehen die diesbezüglichen Kosten ausschließlich zu seinen Lasten.

 

Artikel 16  Außerbetriebssetzung des Anschlusses

 

  1. Der Antrag auf Außerbetriebsetzung des Anschlusses kann nur vom Abnehmer ausgehen. Falls dieser nicht der Verbraucher ist, kann der Antrag nur mit ausdrücklichem Einverständnis des Verbrauchers berücksichtigt werden.

 

  1. Die Kosten für die Außerbetriebssetzung des Anschlusses trägt der Antragsteller

 

 

 

Kapitel III          Anschlussrecht

 

 

Artikel 17  Beginn und Ablauf des Anschlussrechtes

 

  1. Das Anschlussrecht beginnt an dem Tag, an dem der Anschluss angebracht wird. Nach Anbringung eines Anschlusses an einem im Bau befindlichen Gebäude (z.B. Neubau) ist sofort eine Wasseruhr anzuschließen.

 

  1. Das Anschlussrecht endet auf schriftlichen Antrag des Abnehmers und bei Ablauf des Monats gem. der Kündigunsfrist. Ist der Abnehmer nicht der Verbraucher, so ist der Verzicht nur mit vorausgehender schriftlicher Zustimmung des Verbrauchers wirksam.

 

Artikel 18   Eigentümerwechsel

 

Bei Eigentumsübertragung des angeschlossenen Gebäude sind der Verkäufer und der Erwerber verpflichtet, es innerhalb acht Kalendertagen nach dem Tag, an dem die notariell beglaubigte Verkaufsurkunde ausgestellt worden ist, zu informieren.

 

Falls sie den Zählerstand durch einen Beauftragten des Versorgers nicht haben kontrollieren lassen, oder falls Sie es selbst in kontradiktorischer Form nicht kontrolliert haben, sind der Verkäufer und der Erwerber solidarisch und unteilbar zur Zahlung der Beträge verpflichtet, die seit der letzten Zähleraufnahme, die der Berechnung zu Grunde liegt, fällig sind.

 

Bei Eigentümerübertragung ist der übertragende Eigentümer verpflichtet dem neuen Eigentümer die ausdrückliche Annahme der Satzung und Bedingungen der V.o.G. Wasserverteilung Schönberg-Dorf aufzuerlegen. Wird diese ausdrückliche Annahme durch den neuen Eigentümer nicht nachgewiesen bleibt der übertragende Eigentümer solidarisch für alle Zahlungsaufforderungen und Verpflichtungen haftbar.

 

Auch wenn Abnehmer und Verbraucher nicht identisch sind, haftet der Abnehmer solidarisch und unteilbar für alle Zahlungsforderungen und jegliche Verpflichtungen.

 

Hat im Falle einer Eigentumsübertragung der neue Eigentümer nicht innerhalb von 8 Kalendertagen ab erfolgter Eigentumsübertragung die Satzungen und Bedingungen der V.o.G. Wasserverteilung Schönberg Dorf anerkannt und angenommen, ist der Versorger berechtigt - ohne vorherige Inverzugsetzung - die Wasserzufuhr abzusperren.

 

Artikel 19          Wirkungen des Ablauf des Anschlussrechtes

 

Der Ablauf des Anschlussrechtes entbindet den Abnehmer und den Verbraucher nicht von ihren Verpflichtungen dem Versorger gegenüber und erlaubt Letzterem alle notwendigen Maßnahmen zu treffen, die für die Einstellung der Wasserversorgung notwendig ist. Bei Ablauf des Anschlussrechtes endet die Mitgliedschaft in der Vereinigung (Gesellschaft) für das betreffende Gebäude/ die betreffende Wohnung.

 

 

 

Kapitel  IV             Lieferungen

 

 

Art. 20            Recht auf die Lieferung

 

Der Verbraucher hat Anrecht auf die Lieferung. Jede Verweigerung oder Unterbrechung kann nur in Gemäßheit dieser allgemeinen Bedingungen, der rechtlichen und der technischen Vorschriften erfolgen.

 

Art. 21            Verbraucherwechsel

 

  1. Der Verbraucher muss alle Beträge auf Basis der Benutzung des Versorgungsnetzes zahlen. Ist der Zahlungspflichtige jedoch nicht Inhaber des dinglichen Rechts an dem angeschlossenen Gebäude, so bleibt der Abnehmer solidarisch und unteilbar gegenüber dem Versorger zur Zahlung aller von dem Verbraucher nach Mahnung gemäß Artikel 34 nicht gezahlten Beträge verpflichtet.

 

  1. Bei Verbraúcherwechsel sind der Abnehmer und der ehemalige Verbraucher verpflichtet, den Versorger spätestens fünfzehn Kalendertage vor dem Wechsel zwecks Rechnungsfestlegung darüber zu benachrichtigen. Erfolgt keine Benachrichtigung, so ist der Abnehmer dem ersten Absatz gemäß zur Zahlung der seit dem letzten Zählerablesens fälligen Beträge verpflichtet.

 

  1. Wenn es für dasselbe Gebäude mehrere Verbraucher gibt, da es sich entweder um ein Gebäude mit mehreren Appartements, oder um mehrere Gebäude, die einen gemeinsamen Zähler haben, handelt, gilt nur der Abnehmer als Zahlungspflichtiger im Sinne des ersten Absatzes.

 

  1. Sind mehrere Personen Inhaber eines unteilbaren dinglichen Rechtes an dem angeschlossenen Gebäude, so sind diese solidarisch und unteilbar gegenüber dem Versorger haftbar.

 

 

 

Art. 22         Lieferung

 

Außer bei höherer Gewalt gewährleistet der Versorger eine regelmäßige, ununterbrochene Lieferung.

 

Art. 23      Maßnahmen, die bei nicht konformer Wasserqualität zu treffen sind

 

Wenn die Merkmale des Wassers abweichen, wobei dieses den einschlägigen gesetzlichen und verord-nungsgemäßen Vorschriften nicht mehr entspricht, trifft der Versorger wenigstens die durch die einschlägigen Vorschriften vorgesehenen Maßnahmen.

 

Art. 24               Klage des Verbrauchers

 

Jede Klage eines Verbrauchers betreffend die Qualität des gelieferten Wassers wird unverzüglich vom Versorger berücksichtigt, wobei der Verbraucher den Beweis der Begründetheit seiner Beschwerde vorher erbringen muss.

 

Art. 25               Das Recht, die Lieferung bei schädlichen Einwirkungen zu sperren

 

Der Versorger darf dem Verbraucher oder dem Abnehmer die Lieferung sperren, wenn dieser die Hygiene oder die Sicherheit durch eine nicht konforme Benutzung des Anschlusses seiner inneren Privatanlage gefährdet.

 

Art. 26              Wiederherstellung der Lieferung

 

Wenn die Lieferung wegen des Verschuldens des Verbrauchens oder des Abnehmers unterbrochen worden ist, wird sie auf seinen Antrag und auf seine Kosten erst dann wieder hergestellt, wenn er allen seinen Verpflichtungen gegenüber demselben Versorger nachgekommen ist, und zwar unbeschadet des Rechts auf Belieferung eines neuen Verbrauchers

 

 

 

Kapitel  V

 

 

Art. 27    Modalitäten der Feststellung des Zählerstandes

 

Der Zählerstand wird von den Beauftragten des Versorgers festgestellt.

 

Art. 28     Pauschale Berechnung des Wasserverbrauchs

 

Wird der Zählerstand nicht festgestellt, so wird der Wasserverbrauch auf Grund des beim betreffenden Verbrauchers registrieren Verbraucherdurchschnitt vor dieser Periode geschätzt. Falls dies unmöglich ist, kann jede andere Berechnungsweise angewandt werden, soweit sie gerecht ist.

 

Art. 29         Fehler oder Ausfall der Registrierung

 

Bei Mangelhaftigkeit, Nichtbenutzung oder Verschwinden des Zählers, oder wenn der Anschluss vorübergehend nicht mit einem Zähler versehen ist, wird der Wasserverbrauch auf Grund des Verbrauchs der durch den neuen Zähler während der drei Monate nach seiner Anbringung registriert worden ist, berechnet. Jede andere Berechnungsmethode kann gemäß einem durch den Verwaltungsrat zu treffenden Beschluss angewandt werden.

 

Art. 30    Periodizität der Zählerablesungen und der Kostenberechnung

 

Der Versorger bestimmt den Zeitpunkt der Zählerablesung und die Periodizität der Berechnung der Unterhaltskostenbeteiligung.

 

Art. 31        Überprüfung des Zählers

 

  1. Sowohl der Versorger als auch der Verbraucher bzw. der Abnehmer haben jederzeit das Recht, die Überprüfung des Betriebes des Zählers durch den Dienst für das Messwesen oder einer anerkannten unabhängigen Einrichtung unter Einbehaltung des durch den Dienst für das Messwesen bestimmten kontradiktorischen Verfahrens zu verlangen.

 

Die Überprüfung kann jedoch auf Antrag des Verbrauchers oder des Abnehmers vom Versorger übernommen werden, soweit dieser über einen anerkannten technischen Dienst verfügt.

 

Der umstrittene Zähler wird unverzüglich versiegelt und der Versorger liefert und bringt einen Ersatzzähler an.

 

  1. Wenn der überprüfte Zähler den durch den einschlägigen Vorschlägen definierten Normen entspricht, gehen sämtliche mit der Überprüfung verbundenen Maßnahmen zu Lasten des Antragsstellers. Entspricht der Zähler diesen Normen nicht, so werden diese Kosten vom Versorger getragen. Voraussetzung ist, dass der Zähler gem. den gültigen gesetzlichen Regeln und Vorschriften erneuert wurde.

 

Art. 32     Modalitäten der Berechnung des Anteils an den Unterhaltungskosten der Leitung und Anlagen

 

Die Berechnung des Anteils jedes Gesellschafters und Abnehmers an den Unterhaltungskosten der Leitung und Anlage erfolgt einerseits auf Basis des wie hiervor festzustellenden Verbrauchs und andererseits des jährlich durch den Verwaltungsrat festzulegenden Einheitspreis. Es gilt Art 21 Satz 1 sinngemäß.

 

Art. 33       Zahlungsweisen und Zahlungsfristen

 

Die in Anwendung der vorliegenden allgemeinen Bedingungen geschuldeten Beträge sind beim Kassierer des Versorgers oder auf einem bezeichneten Finanzkonto zahlbar.

 

Der äußerste Zahlungstermin beträgt höchstens 15 Kalendertage ab Datum der Zählerablesung mit Angabe des geschuldeten Unkostenbeteiligungsbetrages.

 

Art. 34 Mahnung

 

  1. Erfolgt keine Zahlung innerhalb der in Artikel 33 vorgeschriebenen Fristen, so versendet der Versorger dem säumigen Verbraucher bzw. dem Abnehmer mindestens einen Mahnbescheid. In dem Mahnbescheid wird eine neue Zahlungsfrist angegeben, die höchstens zehn Kalendertage nach dem Versandtag des Mahnbescheids beträgt.

 

  1. Die dem Verbraucher bzw. dem Abnehmer auferlegten Mahngebühren betragen 25,-€ pro Mahnbescheid.

 

 

Art. 35    Unterbrechung der Lieferung mangels Zahlung

 

Werden die geschuldeten Beträge nicht binnen der in Artikel 33 und 34 festgelegten Fristen beglichen, so hat der Versorger das Recht, die Lieferung zu unterbrechen.

 

Art. 36     Provision und Sicherheitsleistung

 

  1. Wenn der Verbraucher bzw. der Abnehmer die Lieferung für einen anderen als seinen Hausgebrauch bestimmt, hat der Versorger das Recht, ihm die Hinterlegung einer Kaution aufzuerlegen.

 

  1. Wenn der Verbraucher bzw. der Abnehmer die Lieferung für den Hausgebrauch bestimmt und wenn er wenigstens zweimal nacheinander den Wasserverbrauch ungerechtfertigerweise nicht beglichen hat, hat der Versorger das Recht - nach erfolgter Inverzugsetzung - ihm die Hinterlegung einer Sicherheit aufzuerlegen.

 

  1. Diese Sicherheit besteht aus der Hinterlegung einer Barsumme, die mindestens dem Betrag des Verbrauchs für ein Halbjahr entspricht. Wenn die Lieferung eingestellt wird oder wenn der Verbraucher bzw. der Abnehmer seine Zahlungen während zweier Jahre ordnungsgemäß geleistet hat, wird diese Summe - eventuell nach Abzug geschuldeter Beträge - zurückerstattet.

 

Art 37        Zahlung durch Dritte

 

Es wird davon ausgegangen, dass die Zahlungen, die durch Dritte geleistet werden, auf Rechnung und zur Entlastung des Verbrauchers bzw. Abnehmers vorgenommen worden sind.

 

 

 

Kapitel  VI     Anschlussanträge

 

 

Art. 38          Anträge

 

Die Anträge auf den Anschluss an das Leitungssystem der V.o.G. Wasserverteilung Schönberg-Dorf erfolgen an eines der Verwaltungsratsmitglieder. Die Schriftform ist gewünscht.

Der Verwaltungsrat der V.o.G. entscheidet auf seiner nächstmöglichen Sitzung über die Annahme oder Ablehnung des Antrages.

 

Art. 39       Gleichzeitige Anträge

 

Im Falle von gleichzeitiger Beantragung mehrerer Anschlüsse in gleicher Richtung eines bestehenden Hauptleitungssystem, kann der Verwaltungsrat entscheiden, dass die Vereinigung das Rohrmaterial für eine Verlängerung der Hauptleitung zur Verfügung stellt.

 

 

 

Kapitel  VII      Streitigkeiten

 

 

Art.  40    Örtliche Zuständigkeiten

 

  1. Für die Auseinandersetzungen jeglicher Art im Zusammenhang mit der Wasserlieferung und vorliegenden Bedingungen sind ausschließlich die Gerichte des Bezirks Eupen zuständig.

Ausschliesslich belgisches Recht ist anwendbar.

 

  1. Für alle Vorgänge, die in Zusammenhang mit der Anwendung dieser allgemeinen Bedingungen stehen, wird davon ausgegangen, dass der Verbraucher und der Abnehmer ihren Wohnsitz im angeschlossenen Gebäude erwählen, soweit sie ihren Wohnsitz nicht im Gerichtsbezirk Eupen hätten.

 

 

 

Sonstiges

 

  1. Aus dem Verwaltungsrat sind ausgetreten

 

Hilgers Freddy

Calles Jacques

Brodel Hermann-Josef

Trost Andre

 

 

  1. Für den neuen Verwaltungsrat:

 

 

Marx Bruno                                       Reinartz Oswald                                Plattes Raymond

 Vorsitzender                                     Kassierer                                                 Schriftführer

 

 

 

 

Trost Dominique             Leufgen Guido                 Meyer Andreas                   Holper Marc   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

QUICK CONTACT

mail@demolink.org

999-234-876

24 / 7 SERVICE

  • Purus pede magna mi id
  • Nisl ut urna ac condimentum
  • Vitae sed mauris

CUSTOMERS SAY

“Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Nullam tincidunt viverra diam”


Bob, Westside Brox